Willkommen im Club Nie wieder Schule.
Willkommen im Club der Eltern.
Willkommen im Club der Ü40.
Das sind Clubs, auf die man vorbereitet ist. Clubs, zu denen dir gratuliert wird.
Und dann gibt es diesen einen Club.
Einen, auf den man nicht vorbereitet ist.
Einen, zu dem dir niemand gratuliert.
Einen, zu dem niemand gehören möchte.
Den Club derjenigen, die einen guten Freund verloren haben.
Und trotzdem gehören viele von uns jetzt genau diesem Club an.
In den letzten Tagen wurde viel über Matthias gesprochen.
Es wurden viele Geschichten erzählt. Und dank dieser Geschichten wurde nicht nur geweint – sondern auch viel gelacht.
Denn Matthias war bekannt für seinen Humor und sorgte so für viele lustige Momente und viele lustige Erinnerungen.
In der Nachbarschaft.
Bei den Turnern.
In der Radlrunde.
Und natürlich im Tennisverein.
Es sind genau diese Momente, die wir für immer in unseren Herzen tragen werden.
Für unseren Tennisverein war Matthias ein Vereinsmitglied, wie man es sich nur wünschen konnte.
Mit einer unglaublichen Leidenschaft.
Mit echter Freude am Dabeisein.
Und das alles – obwohl er gar nicht Tennis spielte.
Unser Obmann Jürgen hat in Matthias nicht nur ein engagiertes Vorstandsmitglied gefunden, sondern vor allem einen Freund.
Einen Freund, mit dem er Interessen teilte.
Eine Begeisterung für Technik, für all den „Schnick Schnack“,
der unser Vereinshaus ein Stück besonderer gemacht hat.
Die Tennissaison hat gerade erst begonnen. Und schon jetzt gab es so viele Momente, in denen wir wussten:
Matthias wäre jetzt hier gewesen. Und wir hätten wieder gemeinsam gelacht.
Es werden Tage kommen, an denen es uns fehlen wird,
dass er sich die Musikbox schnappt und uns mehrere Stunden mit seinen Liedern beschallt.
Es wird noch dauern, bis wir begreifen, dass dies nun die neue Wirklichkeit ist.
Dass er nicht mehr da ist.
Dass er nicht mehr – Hand in Hand mit Manuela –
die Treppe hinauf auf unsere Aussichtsterrasse gehen wird.
Aber vielleicht geht es gar nicht darum, diese Wirklichkeit sofort zu verstehen. Vielleicht geht es vielmehr darum, das festzuhalten, was bleibt.
Die Erinnerungen.
Das Lachen.
Die vielen kleinen und großen Momente, die Matthias mit uns geteilt hat.
Denn auch wenn er nicht mehr an unserer Seite steht,
ist er doch in all dem noch da.
In jedem Treffen.
In jedem Lachen.
Und vielleicht auch in jedem Lied, das am Tennisplatz ein bisschen zu laut aufgedreht wird.
Und so bleibt am Ende vor allem eines:
Die Dankbarkeit, dass wir ihn in unserem Leben haben durften.
Danke Matthias, dass es dich gab!
Fam.Franz und Elisabeth Lenz
Du kamst, du gingst mit leiser Spur
ein flücht'ger Gast im Erdenland.
Woher? Wohin?
Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand - in Gottes Hand.Viel Kraft den Angehörigen für die schwere Zeit der Trauer.Ruhe in Frieden